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3 Tage von Aigle 2011 mit dem Team Rico Zaugg - Andrea Wolfer 6. - 8. Oktober 2011
Die 8. Austragung der 3 Tage von Aigle gehört der Vergangenheit an und einen Rückblick lohnt sich, denn Rico Zaugg hatte die Gelegenheit mit der Juniorenweltmeisterin im Punktefahren aus dem Jahre 2005, Andrea Wolfer ein Team zu bilden.

Andrea Wolfer, welche schon Podiumsplätze im Weltcup vorweisen kann, war für den talentierten Rico Zaugg eine tolle Lehrmeisterin. Rico Zaugg hatte eine ausgezeichnete Bahnsaison auf der offenen Radrennbahn in Oerlikon hinter sich. Er bewies, dass sein Renninstinkt und seine Taktik an den Bahnrennen bereits stark ausgeprägt sind.

Andrea Wolfer startete auch an den 3 Tagen von Aigle im Olympischen Omnium - einen Wettkampf über 2 Tage mit total 6 Disziplinen, wohlgemerkt neben der täglichen Madison mit Rico Zaugg und den 3 Einlagerennen für das Einzelklassement.

Am 1. Abend in der 1. Etappe der 3 Tage war eine Madison auf dem Programm über 60 Runden. Dabei schlugen sich Wolfer/Zaugg hervorragend. Hinter den beiden Franzosen Righini/Desaleux wurde "unser" Paar auf Rang 2 klassiert von den 12 startenden Teams. Wiederum auf Rang 2 in der 2. Etappe diesmal hinter den Franzosen Berlin/Greco und mit 1 Runde Rückstand. Die 3. Etappe ergab einen 3. Rang nach den beiden Mannschaften der Franzosen.

Im Gesamtklassement der Madison der 3 Tage von Aigle waren Andrea Wolfer und Rico Zaugg mit einem tollen 2. Rang auf dem Podium, hinter den Franzosen Berlin/Greco. Neben der Madison gab es auch für Rico Zaugg ein Scratchrennen, hier wurde er Dritter und in der Danoise kam er auf Rang 7 und im Punktefahren reichte es nochmals zum 3. Platz so dass Rico Zaugg hinter dem Sieger Berlin und dem 2. Greco beide aus Fankreich und dem Deutschen Fussnegger (Jahrgang 1996!) bester Schweizer und Gesamtvierter wurde.

Dass Rico Zaugg mit einer starken Partnerin wie Andrea Wolfer, in allen Belangen ein Profi was z.B. die Begrüssung am Tisch des Mannschaftsponsors die Nr. 10 Meier & Partner Bülach betrifft, da kann Rico Zaugg noch lernen. Mit diesen Mannschaftspatronate und den Tischen zu 8 Personen am Dinner werden die 3 Tage von Aigle finanziert. Alle Funktionäre und Helfer arbeiten Kostenlos und Gratis und bezahlen noch die Hotelrechnung selber, denn ohne dieses System gäbe es diesen Anlass mit reinem Bahnsport auf dem hohen Niveau mit den vielen Nationen am Start nicht mehr. Sponsoring ist eben keine Einbahnstrasse.

Zum Schluss dieses Berichtes über die tollen Rennen von Rico Zaugg und der Andrea Wolfer möchte ich doch noch erwähnen, dass Silvan Dillier/Claudio Imhof die 3 Tage von Aigle bei den Herren Profi's gewonnen haben, mit einer Runde Vorsprung auf Franco Marvulli/Loic Perizzolo und Angelo Ciccone/Gael Suter.

Vive la piste !
Marcel Segessmann

Resultate >>>

Die Fotos wurden von Res Zaugg und Marcel Segessemann zur Verfügung gestellt.



3 Tage von Aigle mit RCOB-Beteiligung 6. - 8. Oktober 2011
Bereits zum 8. Mal erfolgt vom 6. - 8. Oktober 2011 die Austragung der 3 Tage von Aigle. Dieser Anlass ist reiner Bahnsport in Vollendung. In der Wertung der UCI kommt dieser Anlass direkt nach den Weltcuprennen und wird als Kat. 1.1. bewertet und dementsprechend Punkte verteilt.

3 Kategorien haben eine Startmöglichkeit und dies ist eine der Gelegenheiten, wo unser Daniel Gisiger, als Nationaltrainer die Sichtung der U-17 und U-19 vornehmen kann im Wettkampf mit einer äusserst starken Beteiligung.

Bei den jünsten Teilnehmer ist natürlich Rico Zaugg vom RCOB am Start. Seine gute Bahnsaison diesen Sommer in Zürich-Oerlikon verspricht einiges für die 3 Tage von Aigle. Sein Partner in der Madison ist noch nicht bestimmt. Bei den Junioren oder U-19 haben wir die Europameister 2011 in der Madison Küng/Schir am Start. Neben den Franzosen sind auch Spanier und Österreicher in dieser Kategorie vertreten. Die Belgier senden ebenfalls ein starkes Team und damit ist das Juniorenfeld grossartig besetzt.

Bei den Herren Berufsfahrer haben wir in diesem Jahr eine tolle Besetzung nur schon aus Schweizersicht. Europameister Silvan Dillier fährt mit dem wieder gesunden Claudio Imhof. Die Holländer Veit/Jonkmann sind in den Niedrlanden Bestandteil der 6-Tagerennen. Leif Lampater und Christian Grassmann welche mit jungen Schweizern gepaart werden, können den jungen Wilden noch viel beibringen. Vergessen wir aber nicht unser treues Mitglied Tristan Marguet welcher in Aigle mit Franco Marvulli fährt und vom Alex Aeschbach mit dem hoffnungsvollen Jan Keller gejagt werden.

Natürlich gibt es dieses Jahr ein grossartiges Sprinterfestival. Weltmeister im Keirin der Junioren 2011 in Moskau, Julien Palma, führt die 5 Franzosen an und je 2 Italiener und Niederländer an. Spanien und die Tschechen sind dabei und die Schweiz wird von David Jansen vertreten.

An einem reinen Bahnmeeting über 3 Tage dürfen auch die Damen nicht fehlen. Ein echtes olympisches Omnium erwartet die Europameisterin Wojtyra aus Polen, Jessy Druyts aus Belgien. Ferner sind dabei aus der Slovakei, Frankreich, Österreich und Spanien. Die Schweiz wird stark vertreten sein: Valentin Grob, Monia Turin, Andrea Wolfer und Nadège Matthey messen in diesem Omnium.

Als Novum wird Franco Marvulli am Donnerstagnachmittag mit den Hobbybahnfahrern einen Lehrgang durchführen natürlich verbunden mit einem Bahnwettkampf. Näheres wird Michel Vaucher 021/624.24.88 erklären.

Der Eintritt ist KOSTENLOS - also Gratis und eine Festwirtschaft wird den Besucher erfreuen. Der Start der ersten Rennen ist auf 18.30 Uhr programmiert und dauern bis gegen 23 Uhr mit einem versierten Speaker, Max Weber welcher sowohl in französischer als auch in deutscher Sprache orientiert..

Kommt nach Aigle - Parking vor dem Velodrom ist ebenfalls GRATIS und die Arbeit und Erfolge der Fahrer durch die unerermüdliche Arbeit von Daniel Gisiger kann für einmal LIVE bestaunt werden.

Vive la piste et le velo !
Marcel Segessemann



KRITERIUMMEISTERSCHAFT DES KANTON BERN 2011 in Lyss 10. September 2011
So stand es genau in der Ausschreibung für diesen Anlass organisiert vom RCOB unter der Leitung des Vorstandes. Nun der Titel dieser Ausschreibung verdient schlicht nicht den Namen Meisterschaft. Es ist sicher für einen Veranstalter mühsam, wenn gleichviel Personen, freiwillig wie immer, am Anlass als Mitarbeiter und Helfer in verschiedenen Funktionen tätig sind wie fahrende Rennfahrer.

1. die beiden Rennen Schüler, sowie U-17 und Frauen B wurden zusammengelegt und ergab ein Feldchen von 9 TeilnehmerInnen. Celine Künzi mit Jahrgang 1997 vom RCOB fuhr in dieser Kategorie und hatte als Vorbereitung noch einen Schockoladenkuchen gebacken, welcher zum Verkauf bereitstand.

2. das Rennen der 3 Kategorien Hobby war das grösste Feld. Am Start hatte ich 14 Fahrer gezählt welche dann auch ein tolles Rennen fuhren. Unsere beiden Spitzenfahrer, Anton Hänni und Herbert Fivian fuhren schlau, wie eben alte Füchse, wobei der Altmeister Herbert Fivian in den Sprintwertungen immer noch die Nase vorne hatte. Die Resultate dieses Feldes wurde in 3 Kategorien aufgeteilt und sind im Resultatdienst zu finden.

3. das Hauptrennen der Kategorien E/A und Junioren ergab ein Starterfeld von total sage und schreibe 7 Fahrer. Unglaublich aber wahr ! Dies veranlasste die Jury unter Pierino Rossi und Hans Känel ein Omnium zu organisieren anstelle eines Kriteriums über 54 Km.

4. wenn ich richtig zusammenzähle waren in allen 3 Rennen genau 30 TeilnehmerInnen am Start zu einer Bernerkriteriummeisterschaft...................

Dies wirft natürlich verschiedene Fragen auf. Gründe für die Abwesenheit findet jeder Rennfahrer immer wieder. Nur ist es ja schade, dass nicht mehr Fahrer die teueren Rennmaschinen an diesem Nachmittag in Lyss präsentiert haben. Ja auch festgestellt wurde von den paar neutralen Beobachtern, dass die Teilnehmer vom ersten Rennen vorallem die U-17 gleich nach dem Rennen verschwanden und am Rest der Veranstaltung nicht sahen..............

Der grosse Spezialist der 60er Jahre an den Bernischen- und Seeländischen Kriterien und Mitglied des RCOB, Gilbert Villars, war in Lyss anwesend. Erstaunt über die schwache Beteiligung erinnerte er sich, dass sich die Fahrer sich bis zu 4 Wochen vor dem entsprechenden Rennen anmelden mussten und 1-2 Wochen vorher vom Veranstalter die Meldung bekamen ob sie selektioniert wurden.

Heute kann man sich bis 15 Minuten vor dem Start anmelden. Der Veranstalter weiss nicht einmal ob jemand überhaupt kommt. So gibt es eben keine Startliste - kein Programm und es braucht auch nicht mehr ein Zielband mit Speaker. Was es aber braucht sind die Helfer und da hat der RCOB viel Glück treue HelferInnen zu haben.

2 Damen bedienen die Festwirtschaft mit selber gebackenen Kuchen und kleinen feine Gutis - Die Jury wird von Pierino Rossi und Herr und Frau Känel geführt. Anton Hänni ist der Mann welcher die Rennen koordiniert und gleich auch noch die Siegerehrungen vornimmt. Martin Aebischer ist Verantwortlich für die paar Startnummern und Beat Gräub hat seine treuen Helfer, es sind diesmal 7 Streckenposten welche für die Sicherheit sorgen. Johannes Gisin war der Mann welcher den Jurywagen stellte und alle kleine und grosse Fragen wie immer im Griff hatte.

Zum Schluss möchte ich im Namen des RCOB den Helfern danken, dass sie sich den wunderschönen Samstagnachmittag mit diesem Anlass verbracht haben, denn ohne diese HelferInnen würde es kein Kriterium mehr geben. Hannes Gisin konnte alle herzlich begrüssen und den Dank aussprechen - er kannte die Zuschauer und die paar FahrerInnen alle mit Vornamen.............

Vive le velo !
Marcel Segessemann

Resultate >>>
Bilder >>>



Velodrome La Pontaise Lausanne - alles hat ein Ende ... August 2011
Die offene Radrennbahn von Lausanne, als Nachbar des Fussballstadions des FC Lausanne-Sports sieht ihre Tage gezählt. La Commission des Vélodromes Romands
1922 wurde die Bahn oberhalb des Stadtzentrums auf der Höhe von Blecherette gebaut, wo sich heute der Flugplatz am Stadtrand befindet - nicht weit vom Autobahnanschluss. Die Bahn misst 250 Meter und hat auch eine offene Kunsteisbahn erhalten. Mit viel Aufwand und Engagement haben die Vereine in Lausanne immer wieder tolle Saisonprogramme organisiert und auch der einst populäre Km-Test fand auf der Bahn von Lausanne statt.

Heute ist diese Radrennbahn das Opfer einer grossen Überbauung vom Fussballstadion bis zum angrenzenden Parkplatz neben der offenen Radrennbahn: Ein World Trade Center mit hunderten von Wohnungen und Einkaufsmöglichkeiten wird entstehen.Die Tennisplätze neben dem Fussballstadion werden einen Realersatz erhalten- auch das Fussballstadion und die Leichtathletik erhalten Ersatz. Einzig die Radrennbahn wird nicht ersetzt.

Michel Vaucher, der Präsident der Commission des Velodromes Suisse Romand hatte seit Jahren gekämpft um die Erhaltung oder um einen Ersatz an einem anderen Standort. Die Stadt Lausanne zeigte kein Interesse. Auch einer vorübergehenden Renovation der Geländer rund um die Piste sei zu teuer - den dies ist das Problem der Piste - die Geländer sind total verrostet. Der Aufwand sei zu gross und zudem musste die Stadt Lausanne das Fussballstadion aufmöbeln, da der FC Lausanne-Sports unverhofft in die Nationalliga A augestiegen ist diese Saison und um auch hier den Ansprüchen zu genügen musste einen nahmhaften Betrag gesprochen werden. (Dafür hätte es 2 neue Geländer um die Radrennbahn und Absicherungen für die offenen Rennbahn gegeben)
Michel Vaucher
Nun verschwindet die einzige Radrennbahn in Lausanne - die Stadt nennt sich Ville Olympique - und hat auf Stadtgebiet folgenden Sportanlagen: 37 Fussballfelder - 5 Leichathletikanlagen - 41 Tennisplätze davon 8 in der Halle. 4 Hallenbäder und 7 Schwimmbäder - 6 Boccia- oder Pétanque - 45 Turnhallen - 5 Kunsteisbahnen und 1 offene Radrennbahn - welche Ersatzlos verschwindet.......

Vive le sport !

Nun alles hat ein Ende - auch die offene Radrennbahn Pontaise von Lausanne wird aus Sicherheitsgründen geschlossen mit einem Meeting wo nochmals die Bahnelite der Schweiz und aus dem benachbarten Ausland für eine tolle Veranstaltung am 1. September 2011 sorgen wird. Die Europameister Schir, Thierry - unser Titi Marguet - Perizzolo - Marvulli u.v.a. werden ein letztes Mal Wettkampfmässig die Runden drehen.
Was diese Bahn alles erlebt hatte: Ankunft der Tour de Romandie - Weltmeisterschaften der Junioren 1975 mit Sieg von Robert Dill-Bundi - Bahn Profischweizermeisterschaften mit unserem Gilbert Villars. Internationale Sprinterrennen mit Oscar Plattner, Beghetto - Ogna - Olympiarevanchen 1972 mit Xaver Kurmann, Gilbert Bischof, Bruno Schwertfeger (ja aus Biel-Bienne) und der damalige Verantwortliche der Bahn, Serge Ruchet, gab uns den Schlüssel für das Motorrad und die Bahnräder, die sogenannten "Russenböcke" von Fritz Brühlmann..............alles Nostalgie - aber schön war es trotzdem.

Vive le velo !
Marcel Segessemann



Riccarda Mazzotta August 2011
Riccarda hat die Damen B Kategorie in den Rennen GP Bern West und GP Oberbaselbiet souverän jeweils in den Sprints gewonnen!
Im GP Berne West, wo die Damen A und B zusammen fuhren wäre Riccarda auch bei den Damen A als Dritte auf dem Podest gestanden!
Bravo Riccarda, wir vom RCOB wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und einen erfolgreichen Start nächstes Jahr in der Damen Elitekategorie!

Vive le Velo!
Hannes Gisin





Michael Harnisch siegt in Bleienbach und Mühlethurnen August 2011
Michael Harnisch U17 siegt in Bleienbach und Mühlethurnen.
In seiner erst 2. Rennsaison gewann Michael sowohl das Zeitfahren wie das Strassenrennen der Bernischen Kantonalmeisterschaft überlegen. Guter Nachwuchs im RC Olympia Biel-Bienne ist also vorhanden.

Ranglisten:
Bleienbach Zeitfahren: >>>
Mühelthurnen Strassenrennen: >>>



Europameister im Madison bei den Junioren und U-23 - Wer steckt dahinter? August 2011

WM Junioren Südafrika 2008
Die Schweizer Nachwuchsbahnfahrer haben in Portugal 2 Goldmedaillen gewonnen. Bei den Junioren im Madison Stefan Küng/Thiéry Schir im vor den Tschechen und den Belgiern. Nicht genug: bei den U-23 gewannen Cyrille Thiéry und Silvan Dillier ebenfals Gold und damit wurden die Mannschaften der Schweiz in beiden Finals der Madison Europameister.

Thiéry und Dillier waren auch einen Teil des Bahnvierers, welche den neuen Schweizerrekord über 4 Km im portugiesischen Anadia pulverisierten zusammen mit Oliver Beer und Jan Keller.

Dieser Rekord brachte gleich die Bronzemedaille, und noch einen drauf: Thiéry Schir holte sich den Vice-Europameistertitel im Punktefahren. Alles klar ? Nein der Mann dahinter heisst:




Bahn WM Apeldoorn 2011

EM Bahn St. Petersburg 2010

Daniel Gisiger - seit seiner 1. Lizenz RCOB-Mitglied
Seit Jahren arbeitet Daniel konsequent und gradlinig mit den jungen Wilden auf der Bahn und Strasse. Für's Erste ist die Saat aufgegangen - aber Daniel Gisiger will mehr - London 2012 ist sein Ziel mit diesemn tollen Nachwuchs. Die Arbeit trägt seine Früchte. Wenn er am Bahnvierer arbeit kann er gleichzeitig 2 Team ins Rennen schicken. Der Aufbau ist so gestaltet, das ein Ausfall oder Verlust nicht schwerwiegend ins Gewicht fällt, da er immer wieder die Zusammensetzung des Vierer geändert hat. Die Basis ist da. Es muss hart gearbeitet werden und nur DER hat Erfolg, welcher auch die Vorgaben des Trainers umsetzt.

Daniel 1978 mit Bahnradinovation

Daniel & Lisandra 2007 Aigle

Vom 17. bis zum 21. August 2011 finden in Moskau die Weltmeisterschaften auf der Bahn für Junioren statt. Die berühmte 333 Meter lange, sehr schnelle Bahn, wo Robert Dill Bundi 1980 die Olympia Goldmedaille für die Schweiz holte. Die Bahn ist in einem hervorragendem Zustand und wird vor jeder WM auch gereinigt und das Holz geschliffen und gepflegt.

Alle Rennen müssen zuerst gefahren werden aber die Schweizer Junioren unter der Leitung unseres Daniel Gisigers müssen sich nicht verstecken.


Wir gratulieren den Fahrern und dem Staff von der EM in Portugal und ganz herzlich freuen wir uns mit Daniel Gisiger für diesen Erfolg, welcher ihm zu gönnen ist.

Danke Daniel.

Vive le velo !
Marcel Segessemann



KANTONALES KRITERIUM IN LYSS 10. September 2011
Am Samstag ab 13.30 Uhr findet in verschienen Kategorien das Kantonale Kriterium statt. Am Start sind die Schüler U-13 und U-15 Frauen A und B, dann Fun for All und die Kategorie U-19 bevor die Masters mit den Amateuren und Elitefahrer um 15:45 Uhr ihren Startplatz einnehmen.

Kantonale oder Seeländsiche Kriterien hatten ihren Höhepunkt in den 50er und 60er Jahren im ganzen Kanton. In unserer Gegend wurden in Ins - Pieterlen - Lengnau - Grenchen - Murten - Lyss - und Biel Kriterium's durchgeführt mit einem Publikum welches auch noch Prämien spendete und als Beispiel an einem Seeländischen Kriterium in Pieterlen 1962 erhielten die ersten 20 Fahrer alle eine mechanische Uhr. Unglaublich wenn man bedenkt, dass heute solche Anlässe unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Das Publilum kam in Scharen um die Rennfahrer wie Marcel Bütikofer, Charly Straub, Gilbert Villars, Hans Maurer, André Racine, Georges Aeschlimann jun Beat Gräub, Hans Känel oder Daniel Gisiger. zu sehen.

Am 10. September auf der tollen Strecke im Industriegebiet Lyss Süd ist wieder Kriteriumszeit. Festwirtschaft und Treffen der Ehemaligen und das Thema bei einem Glas d'amité: Weisst Du noch ? Also wir treffen uns am 10. September 2011 in Lyss.

Die Bilder zeigen die grossen des Vereines bei den Kriterien: Gilbert Villars, Daniel Gisiger, und sogar unser Präsident fuhr Kriterien im Ausland, wie die Foto zeigt: Hannover 1975.

Freuen wir uns auf den Samstag 10. September in Lyss am tollen Radsport organisiert durch unseren RCOB.

Vive le velo !
Marcel Segessemann



Riccarda Mazzotta an der Tour International Féminin en Limousin Poitou Charente Juli 2011
Emil Zimmermann, Manager von girls-cycling team, versuchte verzweifelt an die Adresse von Riccarda Mazzotta zu kommen, nachdem Riccarda eine tolle Schweizermeisterschaft auf der Strasse hingelegt hatte. Er gelangte an mich, konnte aber auch nicht helfen und da konnte Anton Hänni noch kurz vor Nennschluss mit den nötigen Unterlagen für Emil Zimmermann aufwarten.

Das Etappenrennen in Frankreich wurde über 4 Etappen ausgetragen mit einer Totaldistanz von 323 Km. In der 1. Etappe über 120 Km wurde Riccarda als 75. klassiert mit der gleichen Zeit wie die Neunte Martine Bras aus den Niederlanden. Das Einzelzeitfahren über 15 Km war nicht die Stärke von Riccarda Mazzotta. Sie verlor über 3 Minuten und klassierte sich dabei auf Platz 97. Die 3. Etappe über 126 Km wurde von Martine Bras gewonnen und Riccarda verlor einzig 33 Sekunden auf die Siegerin auf Rang 60. Die Schlussetappe 102,1 Km lang wurde von der Russin Tatiana Antoshina gewonnen und Riccarda klassierte sich als 55.

Diese Rundfahrt wurde gewonnen von Grete Treier aus Estland vor Tatiana Antoshina Russland und der Belgierin Grace Verbeke. Grace Verbeke, dies nur als Beispiel, gewann bei den Elite-Damen 2010 die Flandernrundfahrt .....

Die erfahrende Patricia Schwager wurde beste Schweizerin auf Rang 39 mit 7:49 Min Rückstand auf Treier der Gewinnerin der Tour. Ein tolles Resultat holte sich im Gesamtklassement Riccarda Mazzotta als 2. beste Schweizerin, ihr Rückstand betrug 11:14 Min.

Riccarda darf stolz auf den ersten Rundfahrtstart sein und dies im Ausland , denn das Feld war mit grossen Namen ausgestattet. Ein hochklassiges Feld, hier nur einige Namen wie Graus Andrea, Verbeke Grace, Bras Martine, de Vocht oder die Juniorenweltmeisterin aus dem Jahre 2008, Jolien d'Hoore aus Belgien sowie die Damen aus Russland und den USA, Es bleibt noch zu bemerken, dass Doris Schweizer, Sandra Weiss, Désirée Ehrler und Jessica Schneeberger als Teamkolleginnen hinter Riccarda klassiert waren.

Total wurden am Schluss der Rundfahrt 111 Fahrerinen klassiert 31 Damen gaben das Rennen auf. Wir gratulieren Riccarda Mazzotta zu ihrer tollen Leistung in diesem Klassefeld.

Vive le velo !
Marcel Segessemann

Fotos: Emil Zimmermann Team Foto Team Schweiz und Willy Kobel Porträt Riccarda



Tristan Marguet holt gleich 2 Schweizermeistertitel in Oerlikon Juli 2011
Die Schweizermeisterschaften auf der Bahn wurden in Oerlikon ausgetragen. Der 19 jährige Gael Suter aus Montreux gewann das Sprinter-Omnium und Franco Marvulli die 4000 Meter Einzelverfolgung vor Kilian Moser aus Matten bei Interlaken. Im 1000 Meter Einzelzeitfahren gewann wie 2010 Dominik Stark vor Franco Marvulli.

Dann kam die Stunde von Titi Marguet. Zuerst das Scratchrennen über 15 Km mit einem Schnitt von 47,079 km/h. Hier zeigte Tristan Marguet dem Ex-Weltmeister in dieser Disziplin, Franco Marvulli, in einem spetakulären Sprint über die letzte Runde sein Hinterrad und wurde verdient Schweizermeister im Scratch 2011. Im 3. Rang finden wir Loic Perizzolo aus Genève.

Podium Scratch v.l.n.r. 2. Rang Marvulli,
1. Rang Titi Marguet, 3. Rang Loic Perizzolo

v.l.n.r.: 2. Rang Jan Keller, 1. Rang Titi Marguet, 3. Rang: Alexander Aeschbach

Für das Punktefahren war Tristan voller Zuversicht. Er startete verhalten, holte sich aber gegen mitte des Rennens über 40 Km einige Wertungen und sah sich vor der letzten Wertung fast eingeholt durch Jan Keller aus Weitzikon, welcher bereits im Punktefahren an den Europameisterschaften in St. Petersburg 2010 Zweiter wurde, auf 3 Punkte nähern. Die "Zürcherfraktion" versuchte alles um mit einem Solovorstoss das Rennen zu ihren Gunsten zu entscheiden. Aber die Rekrutenschulekollegen, Cyrill Thièrry, Damien Corthesy und Gregory Hugentobler waren sich um die Löcher zu stopfen nicht zu schade.

Nach seinem Sieg im Punktefahren

Titi Marguet mit seinem Sponsor Wilfried Meier und Monique Segessemann

2 Runden vor Schluss, vor der letzten, alles entscheidenen Wertung, beschleunigte Tristan Marguet und zog einen Sprint durch von sage und schreibe 500 Meter (1 1/2 Runden in Oerlikon) und gewann die 20. Wertung und wurde an diesem Sommerabend vom Publikum (neuer Zuschauerrikord 2011) zum 2. Mal Schweizermeister vor Jan Keller und Alexander Aeschbach frenetisch applaudiert. Franco Marvulli, einer der Favoriten gab das Rennen in der 71. Runde von 120 Runden auf.

Tristan Marguet war nach diesem Effort erschöpft und erholte sich aber rasch als er zum 2. Mal an diesem Abend als Schweizermeister ausgerufen wurde.

Wir gratulieren und freuen uns Tristan Marguet an der GV 2011 im Club ehren zu dürfen.

Vive la piste !
Marcel Segessemann

Bilder: Zieleinfahrt Punktefahren und Podium Punktefahren Copyright: Doris Turin Goemois-la-Ville. Danke Doris.



Riccarda Mazzotta und Rico Zaugg auf den Ehrenplätzen auf Strasse und Bahn Juni 2011
Nachdem auf dieser Site kürzlich über Niels Knipp von der Tour du Pays de Vaud berichtet wurde, nun von zwei anderen Mitgliedern des RC Olympia Biel mit einigen Resultaten:

Ganz leise hat sich die RC Olympia Biel Dame Riccarda Mazzotta langsam aber sicher an die Spitze des Feldes der Frauen B hervorgearbeitet. So auch in Meilen am Kriterium wo Riccarda einen tollen 2. Rang erreichte, in der gleichen Runde wie die Siegerin Larissa Brühwiler vom Team bigla. Ein Sieg in dieser Kategorie ist nur eine Frage der Zeit.

Riccarda Mazzotta starte bereits 2010 am GP Luzern mit einem 3. Rang hinter der Siegerin Rita Imstepf und Larissa Brühwiler, beide vom bigla Team unter der Leitung von Emil Zimmermann und einen beachtlichen Rang erzielt. 2011 war an der Berner Rundfahrt einen tollen 5. Platz zu melden und beim Memorial Jean Brun in Genève einen 4. Rang.
Rico Zaugg fährt eine gute Saison bei den U-17. Furore macht Rico aber auf der Bahn. Am 14. Juni schlug er sich grossartig in Oerlikon, wurde er doch an den SRV.Meisterschaften der Anfänger/Damen Kategolrie mit einem Podiumsplatz belohnt und wurde auf Rang 3 klassiert. Im Scratch Rennen holte er sogar den 2. Platz hinter der deutschen Elitefahrerin von biki-import, Daniela Gass.

Auch auf der Strasse war Rico mit einigen Resultaten unter den Top Ten vertreten, so am 3. Nationalen Einzelzeitfahren im Stockental, am Strassenrennen von Schwarzhäusern im guten 7. Rang klassiert und am GP Osterhas in Affoltern ebenfalls mit einem Rang 4.

Vive le velo !
Marcel Segessemann



43. Tour du Pays de Vaud Internationales Juniorenetppenrennen 26. - 29. Mai 2011
Eines der bedeutesten Etappenrennen für Junioren in Europa ist die Rundfahrt durch den Kanton Waadt. Neben den 3 Daagse van Axel in den Niederlanden, wohl auch von der Besetzung her versehen mit einem Klassefeld.
Nationalteams aus Österreich, Tschechien, Deutschland, Dänemark, Luxembourg, den USA und aus der Schweiz. Zudem 9 regionale Mannschaften: 2 aus Belgien, je 1 aus Italien, Frankreich, Holland und der Westschweiz, Ostschweiz und Nordwestschweiz. Zusätzlich wurden auch 4 kantonalen Auswahlmannschaften einen Startplatz reserviert. Zürich, Tessin, Luzern und eine Vaud mixte.

In diesem Team Vaud mixte fand auch Niels Knipp seinen Startplatz unter den 120 Teilnehmern.

Für den Fahrer vom RC Olympia Biel, mit Geburtsdatum 5. September 1994 war in der Mannschaft Vaud sicher jeder Fahrer froh, wenn er seine Erwartungen erfüllen konnte. Es ist gut zu weissen, dass man Nationale Rennen nicht mit einer solchen Rundfahrt über 3 Tage vergleichen kann, hier ist internationales Niveau, darum sind die erzielten Resultate nicht so von Bedeutung. Trotzdem möchten wir hier die Resultate von Niels Knipp erwähnen:

Prolog in Villeneuve 1,7 Km: 96. Rang

1. Etappe: Lutry-Villars über 111, 3 Km: 78. Rang
2. Etappe: Abschnitt a:  über    82,7 Km: 72. Rang
2. Etappe: Abschnitt b: Zeitfahren in St. Croix           8,7 Km:  54. Rang
3. Etappe in Penthaz über     117,5 Km:  55. Rang

Im Gesamtklassement der 95 klassierten Fahrer, 25 Teilnehmer haben das Rennen aufgegeben oder sind sonst ausgestiegen, erreichte Niels Knipp den 61. Rang. Als Info noch der Rückstand auf den Sieger der Rundfahrt Peter Mathiesen: Nur 15 Minuten und 22 Sekunden. BRAVO Niels !

Niels Knipp hat auf seiner Site www.knippcycling.ch seine eigene Eindrücke von der Tour du Pays de Vaud ausfürlich geschildert. Ehrlich und ungeschmückt - lohnt sich reinzuschauen.

Die Fotos: 2 Mal Niels Knipp in Aktion 1Foto vom Team Vaud mixte, Niels ganz rechts aussen und der Sieger in Gelb, Peter Mathiesen aus Dänemark
Die Bilder stammen freundlicherweise von accv.ch Marcel Combremont, Merci Marcel

Vive le velo !
Marcel Segessemann



Berner Rundfahrt 2011 7. Mai 2011
Die Berner Rundfahrt 2011 hat sich gewandelt. Das Programm ist gestrafft von 2 Tagen auf einen Tag reduziert und die Schwerpunkte waren eindeutig die Volkrennen. Diese haben den auch über 1'150 TeilnehmInnen an den Start nach Lyss gebracht.

Nun die anderen Kategorien - es wurden allen Kategorien eine Startgelegenheit der Lizenzrennen gewährt - starteten am Vormittag und die Volksrennen am Nachmittag. Die Resultate wurden in der Tagespresse und im Internet publiziert und hier noch die Klassierungen der FahrerInnen des RCOB. Diese Resultate hat mir der Sportchef Anton Hänni zugestellt und die Bilder sind von Willy Kobel - dafür möchte ich mich bei diesen Sportfreunden bedanken, da ich selber wegen einem Auslandaufenthalt nicht dabei sein konnte an dieser gut organisierten und tollen Berner Rundfahrt.

Die Klassierungen der RC Olympia Fahrer:

Lizenzrennen

Kategorie: U-17 = 30. Rico Zaugg
                  33. Michael Harnisch
 
Kategorie: U-19 =  11. Niels Knipp
                   40. Roger Minnig
 
Kategorie Damen FB = 5. Riccarda Mazzotta

Volksrennen

Race 1 / Damen = 6. Daniela Glaus
 
Race 1 / Herren = 47. Herbert Fivian
 
Race 2 / Damen = 30. Anja Knaus
 
Race 3 / Herren =    5. Graziano Cristaldi
                    91. Martin Aebischer
                   148. Oliver Wirz
                   169. Anton Hänni
                   193. Angel Jauregui
 
Team Race 3        12. RC Olympia Biel-Bienne

Es bleibt noch zu erwähnen, dass diese Veranstaltung bereits zum 3. Mal zu den Top Tours von Swiss Cycling gehört. Im weiteren konnte Fabian Cancellara an dieser Austragung vom 7. Mai nicht teilnehmen, denn sein Arzt verbot ihm den Start am Volksrennen, weil er mit 39 Grad Fieber im Bett lag.

Zum Schluss möchten wir dem schwer gestürzten Seeländer Fahrer aus Lengnau, Yves Hofmann, die besten Wünsche zur vollständigen Genesung entbieten. Nach Auskunft seiner Mutter geht es ihm nach einer langen Operation entsprechend. Die Rekonvaleszentzeit wird für den jungen, hoffnungsvollen Radsportler nicht einfach sein. Viel Kraft und Geduld und gute Besserung wünscht der RCOB und alle Radsportfreunde der Berner Rundfahrt.

Vive le velo !
Marcel Segessemann



FlandernRundfahrt 2011 April 2011
Vom 31.03. bis 03.04.2011 durfte ich, Hannes Gisin, mit einer hochkarätigen Delegation von Radsportkennern, Marcel van der Segess, Georges Aeschlimann und Beat Kurt, nach Belgien reisen und das Drum und Dran der Flandernrundfahrt miterleben.
Es war für mich eine unglaubliche Atmosphäre. An den Volksrennen am Samstag in drei Kategorien über 75 km, 150 km oder 250 km (Originalstrecke) mehr als 17'000 Teilnehmer zu sehen!
Wir an der Seeland Classic sind stolz, dieses Jahr mit 1'150 Radlern einen neuen Teilnehmerrekord erreicht zu haben…
Am Sonntag mit dem Damen-Weltcup am Morgen und dem Profirennen am Nachmittag mitten in den drei Millionen Zuschauern zu stecken und das Rennen an der Kapelmuur mit zu erleben ist schon einmalig!
Ein solcher Besuch in Belgien ist wirklich empfehlenswert! Siehe Dir die Fotos an!


Berner Rundfahrt am 7. Mai in Lyss mit Fabian Cancellara April 2011
Wer am Volksrennen mit Fabian Cancellara die 3 Runden über total 102 Km fahren will meldet sich einfach an. Dann ist man dabei und mittendrin im Feld wo Fabian Cancellara wiederum dabei ist. Er wird sicher nicht den Sieg fahren, aber die Radspsortfreunde haben die Gelegenheit sich mit ihm auszutauschen. Sei es einen guten Typ holen oder ein Autogramm, Fabian Cancellara gilt auch als die aktuelle Welt Nr. 1 als Volksnah.

Fabian kennt die Berner Rundfahrt. 1997 gewann er als Anfänger und 1999 als Junior und auch als Profi gewann er das Omnium im Jahre 2003. Jedesmal wenn es die Zeit und sein Rennprogramm zulässt fährt Fabian Cancellara das Volksrennen. Einen Höhenpunkt für jeden Hobby- und Radrennfahrer. Denn auch an diesem Samstag wird die Berner Rundfahrt für die lizenzierten Fahrer in verschiedenen Kategorien durchgeführt.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, sollte dies tun, denn wer kann schon von sich aus behaupten, dass er mit dem 2-fach Sieger von Paris-Roubaix, Sieger an der Ronde van Vlaanderen oder Milano-San Remo gestartet sei ? So nebenbei ist er ja auch der aktuelle Weltmeister im Zeitfahren.........

Die Berner Rundfahrt Ausgabe 2011 wird neu an einem Tag durchgeführt und dies ist der Samstag 7. Mai 2011. Auf nach Lyss der Radsportmetropole im Kanton Bern.

Für die Anmeldungen: http://www.berner-rundfahrt.ch

Vive le velo !
Marcel Segessemann



6-Tagerennen: Boom von Veranstaltern in der Schweiz für die Wintersaison 2010/2011 1. April 2011
Nachdem in Deutschland mit Köln, Sportl. Leiter Erik Zabel, und in anderen Städten Deutschlands die 6-Tagerennen wieder zu organisieren und aufzuleben, ist die Welle der Begeisterung auch auf die Schweiz übergeschwappt.

In Lausanne, auf der offenen Rennbahn Pontaise unter der Regie des Präsidenten der Velodromes Suisse Romande, Michel Vaucher, wird das Zelt, welches in Tilburg (Niederlanden) schon einmal verwendet wurde, eingesetzt. In Tilburg 2009 siegten Marvulli/Marguet.

Anschliessend wird das 6-Tagezelt (siehe Foto) in Biel-Bienne auf dem brachliegenden ehemaligen EXPO-Gelände, der Landesausstellung 2002 aufgestellt. Hier amtet der Nationalrat und Ex-Stadtpräsident Hans Stöckli, ein Radfan durch und durch, als Co-Organisator, da er jetzt viel mehr Zeit hat. Als Co-Veranstalter wird der Präsident Hannes Gisin amtieren, ist er doch jetzt als Präsident der Berner Rundfahrt zurückgetreten und hat sehr viel freie Zeit. Ihm kommt das Projekt gerade recht und seine Begeisterung ist wirklich Super, denn der RC Olympia Biel-Bienne wird auch für die Festwirtschaft zuständig sein. Da hier keine Streckenposten gestellt werden müssen wird Beat Gräub Sportlicher Leiter des Damenrennens zusammen mit Hans Känel. Marcel Segessemann hat mit Eddy Merckx (Ehrenmitglied des RCOB) an der Bahn WM gesprochen und er wird demzufolge Ehrenstarter sein.

Nach Biel-Bienne wird eine Woche Pause erfolgen, um das Zelt in dem italienischsprechend Kanton Tessin, genau in Mendrisio dem Austragungsort der WM 2009, wiederum aufgebaut. Diese Organisatoren erhoffen sich natürlich, dass die italienischen Radsportgrössen an diesem 6-Tagerennen auch die Zuschauer anlocken werden, liegt doch Mendrisio direkt an der Grenze zu Italien. Die Idee ist gut, denn in Mailand wurde seit Jahren kein 6-Tagerennen mehr ausgetragen.

Das Fahrerfeld wird neben Fabian Cancellara , er wurde kürzich 30 Jahre jung, auch Keisse, Leon van Bon, Danny Stam und die Schweizer Elite Marguet, Dillier, Imhof und natürlich Yves Hofmann und Lukas Jaun aus dem Seeland, alles Namen die dem Radsportfan geläufig sind. Sicher ist auch, dass das Bieler Tagblatt wiedereinmal etwas über den Radsport im Sportteil bringen wird...... In Biel-Bienne fahren als Exklusivität die Damen mit Wolfer, Schnider, Kirsten Wild aus den Niederlanden und die Weltmeisterin aus Weissrussland, Tasiana Sharakova, welche Daniel Giser ebenfalls kontaktierte und ihre Zusage bereits feststeht.

Die Übertragungen auf Eurosport von der Bahn WM aus Apeldoorn (volle Halle an der Bahn WM) haben die Organisatoren ermutigt und die jeweiligen Veranstalterorte werden mit den Tourismusverantwortlichen die nötige Werbung durchführen. Swiss Cycling ist jedenfalls von diesen Projekten begeistert, kann doch der Radsportverband mit den Lizenzgebühren, die Verluste des Jahres 2010 wieder ausgleichen.

Vive le velo !
Marcel Segessemann



3 Olympianer an der Bahn WM in Apeldoorn März 2011
Der Nationaltrainer, Daniel Gisiger, der 1. Olympianer der 3 Teilnehmer, hat für die Bahn WM vom 23. - 27. März die FahrerInnen selektioniert.

2 Damen: Pascal Schnider und Andrea Wolfer. 7 Herren: Alexander Aeschbach - Silvan Dillier - Claudio Imhof - Jan Keller - Kilian Moser - Loic Perizzolo und eben der 2. Olympianer: Tristan Marguet.

An diesen Bahnweltmeisterschaften in Apeldoorn (Niederlanden) sind 41 Nationen vertreten. Allein Russland tritt mit 45 Athleten an und Grossbritanien schickt 30 FahrerInnen an den Start dieser Weltmeisterschaften.
Eröffnet wird die Bahn WM mit der Teilnahme von Eddy Merckx am 22. März mit einem tollen Anlass in dieser modernen Omnisporthalle mit einer Bahn von 250 Meter. Diese Omnisporthalle von Apeldoorn wurde am 15. Oktober 2008 eröffnet und trägt neben der Radrennbahn natürlich auch anderen Sportarten Rechnung. So der Leichtathletik, Handball und was darf in Holland nicht fehlen - eine Eisschnellaufbahn von 400 Meter Länge gleich neben der Radrennbahn.

Nun der 3. Olympianer an dieser Bahn WM ist der Verfasser dieses Artikels. Er geht als Jantje van Alles mit. Mit anderen Worten: Prüfung der Trikot und Lizenzen mit den UCI-Kommissären (d.h. anstehen von bis zu 1 Stunde) oder eben die Fahrer, welche ja verschiedene Wettkampfzeiten haben, vom Hotel auf die Bahn fahren und zurück und für alles Andere was so ein Gango-Club braucht. (Gango Club: gang go hole - gang go bringe) Darum auch den Name in der niederländischen Sprache: Jantje van Alles.

Freude herrscht und vive la piste !

Marcel Segessemann